Abheben und den sicheren Boden verlassen

Wenn wir überlegen uns beruflich oder privat zu verändern, stehen sich der Wunsch nach Veränderung und die Angst vor dem Unbekannten gegenüber, und wir gehen durch eine ambivalente Phase der Unentschlossenheit. Währenddessen betreten vor allem zwei unserer inneren Anteile die Bühne: unser Träumer und unser Pessimist wollen beide gehört werden und buhlen so lange darum, uns von ihren Argumenten zu überzeugen, bis sie uns auf eine Seite gezogen haben. 

Am Ende der Sehnsucht

Immer wieder kommt in uns die Sehnsucht hoch. Wir sehnen uns nach etwas, von dem wir nur eine vage Ahnung haben was es ist, möchten uns frei und lebendig fühlen. Wir suchen es in fremden Ländern, fremden Betten, fremden Menschen. Nur um irgendwann festzustellen, dass dieses Gefühl unstillbar ist. Was bleibt ist Resignation und Enttäuschung. 

Zeit zu Trauern

Der Tod ist in unserer Gesellschaft eine Randerscheinung. Wenn dann ein Angehöriger oder Freund stirbt, sind viele von uns mit der Situation überfordert und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen und dürfen. Anstatt zu trauern, versuchen sie den Erwartungen an sie zu entsprechen, und verdrängen ihre Gefühle. Doch dadurch bleibt ihnen die heilende Kraft der Trauer verwehrt.

Trennungsgrund Sommerurlaub

Es soll die schönste Zeit im Jahr werden, doch die Trennungszahlen steigen bekanntlich gerade nach Urlauben an. Die gemeinsame Auszeit vom Alltag hat das Potenzial, schwelende Konflikte aufzuzeigen. Aber selbst wenn es die noch nicht gibt, sind wir geschickt darin Konflikte künstlich herbei zu führen.

Was können Angehörige von Burn-Out-Betroffenen tun?

Über Burn-Out liest man sehr viel, und fast jeder kennt jemanden, der schon davon betroffen war, oder hat selbst schon einmal dieses Jammertal durchschritten. Wie bei anderen Erkrankungen auch konzentriert sich die Berichterstattung dazu vor allem auf diejenigen, die sich im Burn-Out sind oder auf dem Weg dorthin befinden. Doch jeder Burn-Out-Patient hat Angehörige und Freunde, die ebenfalls mitleiden. Sie haben zusätzlich noch den Nachteil, dass sie aktiv dem Leiden kein Ende setzen können. Was also können sie tun?

Die Mikado-Strategie - wer sich bewegt verliert

Wenn mal wieder ein Feiertag auf einen Wochentag fällt, freuen sich viele Menschen riesig, dass sie nicht arbeiten „müssen“. Natürlich ist es fein, entspannen zu können und Zeit für Hobbies, Familie und Freunde zu haben. Aber ist es wirklich so schlimm, arbeiten zu gehen? Und wenn ja, wieso suchen wir uns keine Arbeit, auf die wir uns Sonntag Abend schon freuen? Was veranlasst Menschen dazu, in Situationen zu verharren, unter denen sie leiden?